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Bobby

Wie es so zum Leben gehört, hat man auch einen Welli nicht ewig. Ich hatte zwar oft das Glück, dass sie immer ein stattliches Alter erreicht haben aber leider war es immer so, dass einer früher starb als der Andere und ich immer wieder einen neuen dazu gekauft habe.
Für mich war es klar, kein Vogel darf mehr alleine sein. Daher war es so, dass es eine Endlosschleife war und ich nie ohne Wellensittiche sein würde.

Bobby und Freddy, meine letzten beiden Lieblinge musste ich leider auch im Oktober diesen Jahres voneinander trennen. Bobby hatte in den letzten 3 Jahren viel durchgemacht. Er war oft krank und ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft wir beim Tierarzt mit ihm waren. Das größte Handicap was er hatte, war sein Federkleid. Ständig fehlten Flugfedern oder standen wochenlang in alle Himmelsrichtungen weil sie total verstümmelt waren.

Das hinderte ihn wochenlang am Fliegen, dauernd stürzte er ab. Kein Tierarzt konnte uns so richtig helfen. Zum Schluss wurde er auf Mangelerscheinungen behandelt und das Mittel, was uns für ihn bereitgestellt wurde, schien zu helfen. Irgendwann hatte Bobby dann eine akute Zinkvergiftung, die er Gott sei Dank überlebte. Doch das Problem mit seinen Federn kehrte ständig wieder. Es kam dann so weit, dass er nur noch müde war, fast den ganzen Tag geschlafen hat und kaum noch Futter zu sich nahm. Zudem wurde ein Geschwür festgestellt, dass bereits den gesamten Bauchraum einnahm. Die Luftsäcke waren praktisch gar nicht mehr vorhanden, was seine Atemnot erklärte. Sein Kumpel Freddy kümmerte sich liebevoll um ihn, aber Bobby wollte seine Ruhe. Er steckte immer wieder sein Köpfchen in den Rücken. Das ging so weit, dass ich die Beiden trennen musste. Freddy war zu wibbelig, wollte mit seinem Kumpel spielen, aber Bobby störte das kaum. Er wollte nur seine Ruhe.
Für mich und meinem Freund war klar…es gab kein Bergauf mehr. Bobby baute mehr und mehr ab. Wir hatten Angst, dass er irgendwann verhungert oder so erschöpft ist, dass er vor Freddys Augen stirbt.

Im Oktober 2007 haben wir Bobby im Alter von nur fünf Jahren erlöst.
Es war für mich sehr schwer. Zum einen hatte ich ein schlechtes Gewissen, Bobby erlösen zu lassen, und sofort einen neuen Vogel zu haben. Das hatte für mich den Effekt, als wenn ich Bobby los werden wollte, damit schnell ein gesunder Vogel an Freddy Seite kam.

Dem war aber nicht so. Auch der Tierarzt meinte, ich hätte es nicht besser miteinander verbinden können. Es war der richtige Zeitpunkt und für Freddy sollte es damit etwas einfacher gemacht werden. Ich war erleichtert, als der Doc mir das zusicherte…

 
 
 
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