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Freddy

Freddy kam 2003 als Baby zusammen mit Bobby zu mir.

Freddy ist ein sehr sozialer Vogel. Als er zu mir kam hatte ich noch einen blinden Welli mit dem Namen Willi. Freddy kümmerte sich rührend um den blinden Vogel, vernachlässigte aber Bobby.

Als Willi nicht mehr war, kümmerte sich Freddy genauso um Bobby. Freddy, ist aber schon immer ein sehr aufgeweckter und sehr quirliger Vogel. Einem konditionell unterlegenem Vogel kann das schon mal etwas viel werden. Freddy ist aber nicht nur unglaublich lebhaft, sondern auch sehr neugierig. Als mein Freund sich damals seine Rosakakadus angeschafft hat, war Freddy kaum noch zu halten. Obwohl den Rosas ein Wellensittich zu quirlig ist und sie die Freddy auch deutlich gezeigt haben, ließ sich Freddy von den Drohgebären der Kakadus nicht abschrecken und ärgerte die beiden in ihrer Voliere. Mit Aron dem Kakaduhahn hat er sogar einmal durch’s Gitter geschnäbelt. Heute hat aber jeder sein eigenes Zimmer. Für die Wellis wäre eine Gemeinschaft zu gefährlich.

An dem Tag, an dem sein geliebter Kumpel Bobby eingeschläfert werden musste, lernte Freddy seinen neuen Partner Jerrymie kennen. Für Freddy war es wieder jemand um den er sich kümmern musste, da Jerrymie ein Käfigvogel war und das fliegen erst wieder neu lernen musste.

Freddy und Jerrymie kamen in einen neuen noch größeren Käfig, den wir extra noch besorgt hatten. Der alte Käfig war zwar groß genug, aber ich wollte, dass Freddy nicht immer an seinen lieben Bobby erinnert wird und dass er mit seinem neuen Kumpel auch ein neues Leben anfängt.

Klar, es waren für Freddy viele neue Eindrücke. Erst verliert er seinen Bobby, dann der neue Käfig und dann noch Jerrymie, der nun auch plötzlich da war. Aber wir hatten echt Glück. Nach anfänglicher Dominanz von Seiten des neuen Wellis, hat es doch geklappt, dass sich beide zueinander hingezogen fühlten.

Es war keine Spur mehr von Freddys Trauer, er jagte immer seinem neuen Partner hinterher. Es dauerte nicht lange, da schnäbelten beide miteinander und konnten nicht mehr voneinander lassen. Sie füttern sich und es ist eine Wonne, den Beiden zu zusehen, wie sie miteinander umgehen.

Tagsüber, so bald es hell wird, fliegen die Beiden wie wild durch ihr Zimmer und sitzen auf einem Freiflugast direkt am Fenster von wo aus sie auf ein großes Feld mit vielen Vögeln schauen. Beide nehmen diesen Aussichtsplatz gerne an und es ist toll, zu sehen, wie wohl sich die beiden miteinander fühlen. Sie sind immer miteinander unterwegs.

Dazu kommt, dass Freddy beginnt, den Mutigen zu markieren, indem er zu mir aufs Kissen geflogen kommt und ganz tapfer sitzen bleibt. Ich denke, irgendwann kommt er auch direkt zu mir… lange dauert es bestimmt nicht mehr. Daran kann man sehen, wie ihn die Liebe zu seinem Jerrymie glücklich und mutig macht.

 
 
 
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